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Ute Sparenberg: im Jahr 1970 wurde ich in Bad Pyrmont geboren, wo ich bis heute lebe.
Seit 1995 bin ich Flugbegleiterin.
Wie kommt man als Stewardeß zu den Ärzten nach Kalkutta ?
Es began mit einem Buch, geschrieben von Dr. Reinhard Erös, Gründer der Familieninitiative Kinderhilfe Afghanistan, der Titel - "Tee mit dem Teufel".
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Wir luden Herrn Dr. Erös zu einem Vortrag nach Bad Pyrmont ein.Seitdem stehen wir in regelmäßigem Kontakt. Daher wußte ich, daß Herr Dr. Erös auch einige Male in Kalkutta als Arzt tätig war unter anderem für das Komitee Ärzte für die Dritte Welt.
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Im Dezember 2006 eröffnete die Lufthansa die Strecke Frankfurt-Kalkutta, das heute Kolkata heißt.
Im Januar 2007 flog ich das erste Mal dorthin und berichtete Dr. Erös davon. Er bat mich einen Brief und etwas Geld für eine indische Krankenschwester namens Esther mit zu nehmen, die dort für die German Doctorsarbeitet.
Gesagt - getan. Ich setzte mich am Tag nach meiner Ankunft in ein Taxi und machte mich auf die Suche und fand die German Doctors und Esther in Howrah nachdem ich mich 2 Stunden durchgefragt hatte. In der Ambulanz traf ich auf eine deutsche Ärztin, Frau Dr. Uta Kölle.
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Auf meine Frage, ob es denn irgend etwas gäbe, was ich sammeln und auf meinem nächsten Flug nach Kalkutta mitbringen könnte, lautete die Antwort: Verbandmaterial.
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Zurück in Bad Pyrmont, sprach ich hiesige Ärzte, Apotheker und das Krankenhaus an, ob es etwas gäbe, was gespendet werden könnte, es kam viel mehr zusammen, als ich hätte erträumen können.
Seitdem fliege ich regelmäßig nach Kalkutta.
Auch Freunde engagieren sich und besorgen Rollstühle.
So fing es mal an ...
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Im Laufe der Zeit habe ich einige weitere Projekte in Kalkutta kennengelernt, wie z.B. H.E.L.G.O. e.V.. Dr. Meyer-Hamme, Internist aus Hamburg, rief dieses Projekt ins Leben. H.E.L.G.O. e.V. holt die Kinderarbeiter aus den "Fabriken" und ermöglicht ihnen eine schulische Ausbildung (siehe Links).
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